Technik

Auf dieser Seite möchten wir einige Tipps und Tricks zur Technik geben. Wir haben schon einige
Aquarienanlagen selbst geplant und natürlich auch gebaut. Dabei haben wir immer wieder neue
Ideen umgesetzt, um uns an die neuen Anforderungen userer Zierfischzucht anzupassen.

Die Anforderungen unserer Zierfischzucht sind genauer gesagt die Anforderungen, die unsere
aus der Haltung der Fische resultieren. Dadurch, dass wir früher mit den Fischen eines weit
verbreiteten Gesellschaftsaquariums begonnen haben, mußten die Aquarien nicht ganz so groß
sein, sondern viele kleine Aquarien waren besonders für die Zucht von Barben und Bärblingen
nötig. Vor einigen Jahren kam dann langsam die Umstellung auf Buntbarsche des Malawi- und
Tanganjikasees, wie wir sie auch auf dieser Homepage ausstellen.

Heute benötigen wir zum Einen große Aquarien, um die Zuchtgruppen zu halten. Bekanntlich
werden die Buntbarsche des Tanganjika- und Malawisees größer, als beispielsweise Platys, die
man in einem "normalen" Gesellschaftsaquarien hält.

Zum Anderen brnötigen wir meist noch größere Aquarien, um die Jungfische großzuziehen. Einer-
seits ziehen wir Jungfische verschiedene Arten in einem Becken groß, die in der gleichen Größe
sind, daher kommt es zu großen Mengen. Andererseits sollte man aber auch für kleinere Mengen
große Becken für die Jungfische verwenden, damit sie besser wachsen können.

    Luftfilter

Für mehrere Aquarien empfiehlt sich zunächst einmal die Filterung mittels Luftfilter. Dazu benö-
tigt man einen Kompressor, eine Membranpumpe oder Großmembranpumpe oder eine entsprechende
Kolbenpumpe. Die Geräte müssen natürlich für die Aquaristik geeignet sein. Dann verlegt man
ein zentrales Rohr, meist aus PVC. Als Durchmesser würde ich 20 mm vorschlagen, nicht mehr, da
der Druck abhänging von der Fläche ist. Je größer die Fläche, desto geringer der Druck.

An dieses Rohr wird beispielsweise eine Großmembranpumpe (im folgenden werde ich dieses Gerät
weiter als Beispiel benutzen) angeschlossen.

An das PVC-Rohr werden die handelsüblichen Luftschläuche mit dem Innendurchmesser 4 mm und
dem Außendurchmesser 6 mm (4/6) angeschlossen. Um diese anzuschließen, gibt es im Zoo-
fachhandel spezielle "Nippel" zu kaufen, es eignet sich aber auch ein Produkt der Firma Gardena,
welches man im Baumarkt bekommt. Diese "Nippel", hauptsächlich für Drainage benutzt, verfügen
über ein Gewinde. Man bohrt die oben beschriebene Hauptleitung mit einem Bohrer an und dreht
die Nippel mit dem Gewinde hinein (mit Hilfe eines Bohrers hineinschrauben). Ein Verkleben ist
nicht nötig, um die Verbindung dicht zu bekommen, nur sollte das Loch etwas kleiner als der Nippel
gebohrt werden.

Nun kann man einen Luftschlauch anschließen und zu einem Steigrohr führen.


Luftfilteranlage


Das Steigrohr ist wie folgt aufgebaut:

Ein Stück PVC-Rohr (z.B. 25 mm Durchmesser), mit einem 90°-Winkel aufgeklebt, wird angebohrt
und entweder der selbe Nippel wie oben eingeschraubt, oder man verwendet von derselben Firma
einen Nippel, der zwar kein Gewinge hat, aber zu 90° geknickt ist und somit der Luftschlauch gleich
nach oben geführt wird, damit er nicht abknicken kann.

Durch die aufströmende Luft im Filterrohr wird Wasser mitgerissen und nach oben aus dem Filter-
rohr transportiert. Nebenbei wird das Wasser noch mit Sauerstoff angereichert, welches ein nicht
zu unterschätzender Nebeneffekt ist.


Luftfilteranlage


Der Filter fungiert dann als Innenfilter; im Aquarium kann zum Beispiel mit Schaumstoff gefilter
werden. Dazu empfiehlt es sich, eine Scheibe mit Lochbohrung im Aquarium einzukleben, die die
Filterkammer abgrenzt.